Heute könnte ich mir die Sinnfrage stellen, was ich zum Henker den ganzen Tag im Zwergenland so mache?!?! Gibt es keine sinnvollere Aufgabe für mich als da zu sein und den Zwergen zu helfen ihre Texte zu schreiben? Du liebe Zeit, jetzt wo ich ein Diplom habe und über 30 Jahre alt bin (schmerz), muss es doch etwas Anspruchvolleres geben… oder nicht? Vielleicht liegt es daran, dass ich sechs Jahre lang in einer Art BootCamp meine Ausbildung absolvierte und täglich von einer Hexe als Chefin auf die Probe gestellt wurde… Ich weiss es nicht. Möglicherweise bin ich bloss „erwachsen“ und sehe jetzt alles gelassen, weil es im Endeffekt nur Texte sind. Aneinandergereihte Wörter die jeder besser, jeder anders schreiben könnte. Was mich im Zwergenland von den anderen unterscheidet (ja klar, die körperliche und dadurch die sichtliche Überlegenheit)? Ich nehme Korrekturen jeglicher Art nicht persoenlich. Denn es sind nur Texte und davon geht die kleine Zwergenwelt nicht unter… Die müssten sich alle mal selbst erleben… Es wäre auch nicht witzig, wenn alle so gelassen (und gut) wären wie ich. Grössenwahn lässt grüssen.
Januar 13, 2009 um 13:41 |
Liebes Zwerglein
Ja, es ist tatsächlich so eine Sache mit den aneinandergereihten Buchstaben. Ich persönlich habe es ja eher mit der Buchstabensuppe… Im Ernst: Auch mit Diplom gibt es nichts was einen mehr herausfordern könnte, als der geniale Umgang mit Sprache. Sie ist die Grundlage allen höheren Lebens und nicht etwas das Wasser, wie vielerorts in den verschiedensten Lexika immer noch behauptet wird. Ich muss das schliesslich wissen, auch mich plagen die eigentümlichsten Zwerge mit derartigen Anfragen…
Es grüsst ein mittlerweile beförderter Oberzwerg, der die Entfernung zur Hölle erfolgreich verkleinert hat.