Archiv für Dezember 2008

The Sky is the limit

Dezember 31, 2008

Ich frage mich schon länger, was das perfekte Sujet für den Jahreswechsel ist?!? Nun es ist schwierig mit einem Bild so intensive Emotionen zu beschreiben. Während meinen Ferientagen ausserhalb des Zwergenlands habe ich dann doch das perfekte Bild gefunden. Ich brauchte nämlich nur in den Himmel schauen -> da war es direkt vor meinen Augen. Es ist blau und klar, lässt Raum für viel Freude, grenzenlose Fantasie, für Träume von Erfolg und die Suche nach dem Glück. Es beinhaltet alles was ich meinen Zwergen zum Jahreswechsel wünsche – aber auch allen meinen Lieben die mich durch das Jahr begleiten und mich so wie ich bin lieben und schätzen, mit mir Lachen und sehr viel Geduld für mich aufbringen. Bevor ich mich ins Glittertop schmeisse und Smokey Eyes zaubere, bevor wir alle  die Champagner-Korken und Feuerwerke knallen vergesst nicht: THE SKY IS THE LIMIT…  auch im 2009!

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Luge (sprich: Lüüüsch)

Dezember 29, 2008

Luge bedeutet in der Region wo ich mich zur Zeit befinde: Schlitten. Richtig, Luge wird nobel und sanft ausgesprochen, ruhig und dezent. Bis man dann selbst auf dem Holzschlitten sitzt, die Kappe tief ins Gesicht gezogen, Handschuhe an den Fingern und Schuhe mit Profil: Und dann gehts ab (ich muss noch ergänzen, dass ich nicht etwa eine Skibrille anhatte, sondern meine Gucci Brille von vor vor letzter Sommersaison, auch mir passieren Ausrutscher…). Auf unserer Schlittelstrecke begegnete mir fast kein Mensch. Dass mag daran liegen, dass ich so schnell unterwegs war oder daran, dass ich kaum etwas gesehen habe (Gucci ist zu dunkel für helle Pistenverhältnisse). Ich tippe mal auf Erstes. Geil war die rasante Abfahrt und mein Luge liess mich nie im Stich. Ich hielt es deshalb auch nicht für nötig, ihn am Bein (so wie die Surfer) zusätzlich festzumachen. Papperlapapp… Schon war ich unten. 10 km mit 850 Metern Höhendifferenz. Gestartet wurde auf  ZWEITAUSEND-DREI-HUNDERT-irgendwas Metern. Den Luge musste ich wieder abgeben, die Erinnerung an die rasante Fahrt durch Wald und Schnee nehme ich mit. Wow, dass war wirklich lüüüsch.

Zum Teufel mit Liliane B.

Dezember 29, 2008

Seriously?!? Längst ist ein Eintrag in dieser Kategorie fällig. Und just vor dem Jahresende hat es Liliane B. in die Kategorie geschafft. Wer sie ist? Eine so genannte Wiedereinsteigerin, eine zu spät gewordene Mutter (mit über 45 oder so, dass hat sogar Nicole Kidman vor ihr geschafft) und die Bekannte des Personalchefs, der ihr auch zu einem Wiedereinstieg verholfen hat – eben mit einer Einstellung. Seriously!?! Könnte man sich jetzt fragen. Und seit sie mit ihrer Strickweste aus dem Secondhand-Shop in ihrem luftbefeuchteten Büro haust, gibt sie normalen Menschen (hierbei handelt es sich nicht mal um Zwerge) keine Chance einen Arbeitsvertrag zu kriegen. Lilliane B. habe ich schon vor langer Zeit zum Teufel geschickt, hätte nicht gedacht, dass ich damals schon so im Recht war.  Liliane B. es gibt wohl keine andere Person auf der Welt, die so sehr mit sich im eigenen Mikro-Universum beschäftigt ist, dass sie gar nicht merkt, bereits in der Hölle zu leben. Ich werde keinen weiteren Laut über Liliane B.  verlieren.

unbezahlbare Tage

Dezember 26, 2008

… Ferientage in den Bergen. Während diverse Zwergenfamilien Weihnachten feiern, feiere ich das Glück in den Bergen zu sein, mit Schnee und viel Sonne und Zeit die ich für mich so einteilen kann für die Dinge, die mir Spass bereiten. Wow. Luxus pur. Heute war ich sogar so faul, dass ich es nicht mal schaffe, ein Bild auf den Blog zu stellen. Aber keine Sorge, es werden noch Fotos folgen… bin ja noch 9 Tage hier oben. Juhuuii.

Bussi links, Bussi rechts

Dezember 24, 2008

Nein! Halt! Stopp! Dieses Bussi Bussi Dingsda ist nichts für mich. Umso schlimmer, dass sich die restlichen Zwerge aus dem Office auf diese unsympatische, aufdringliche Art und Weise in die Weihnachtsferien verabschiedeten. Da ich kein Zwerg bin, brauche ich den notwendigen „Wohlfühlraum“, der ca. eine Armlänge um mich herum frei von jeglichen Zwergen sein sollte. Mit diesem pseudo ich-hab-dich-lieb Getue wird dieser RESPEKT-RAUM nicht respektiert… Einige hatten vorher Kaugummis gekaut, für einwandfreien Atem. Andere kombinierten die Bussis mit umständlichen Schulterklopfen statt Händedruck… Schrecklich alles so gestellt und verlegen… Am liebsten hatte ich diejenigen, die meinen Respekt-Abstand akzeptieren und meinen streng gestreckten Arm schütteln. Die fette Kuh-Zwergin und ein kleiner Spesenritter mit zurückgeschleimten Haar gehören zu dieser Sorte.  Sonnenbrille hat mich heute morgen angerufen, um mir fröhliche Weihnachten zu wünschen und mir zu sagen, dass er sich auch im 2009 darauf freut mit mir zu arbeiten. Dass ist doch ein Wort – inkl. Respekt-Raum und doch herzlicher als alles andere.

Becks ist zurück

Dezember 22, 2008

Zwei Tage vor den offiziellen Weihnachtstagen im Zwergenland: Kaum ein Zwerg war da, alles ruhig, einsam wacht… Aber dann kommt die fette-immerzufriedene-kugelrunde-ich-beneide-alle-und-möchte-gern-beliebt-sein Zwergin und aus ist es mit der beschaulichen Surferei im Netz. Ich hasse diese Schnepfe. Sie hat auch selbstgebackten Kuchen mitgebracht für „diejenigen die heute auch arbeiten“… Dabei wissen wir alle, dass kaum einer arbeitet, es wird lediglich Präsenz markiert… Ist das nicht zum Heulen? Selbstverständlich habe ich sie ignoriert mit meinem zuckersüssen Lächeln bestraft. Und nein, ich habe dankend abgelehnt bei der Kuchen-Geschichte. Denn wer mich kennt der weiss, dass ich kaum etwas esse aus einer Haus, dass ich nicht kenne… (homemade… mit cats & dogs?!?) und ich mir kein unnötiges Hüftgold anfuttern möchte. Ich war tatsächlich zum Surfen da und dadurch habe ich erfahren, dass Becks bei Milan spielen wird. Lässig. Endlich ist er wieder in Europa zurück und wird wieder von D & G eingekleidet.

Business as usual

Dezember 21, 2008

Die Woche im Zwergenland gipfelte in einem Strawberry Desaster. Ich entschied mich später im Zwergenland aufzutauchen, weil Chef seine Sonnenbrille in einer anderen Stadt spazieren führte. Gemütlich stand ich um 7.30 noch im Bad (üblicherweise hocke ich dann schon im Zug) als mein Strawberry Sturm klingelte. Chef meldete mir, dass das Zwergenland einen neuen CEO hätte. Keiner hat es vorher gewusst und ihm lag viel daran mich vor der allgemeinen Info ins Bild zu setzen. Danach folgte eine Liste Anweisungen was es zu tun gilt, wenn man in ein paar Minuten (ich war ca. 50 Minuten davon entfernt!!) im Zwergenland auftauchte…. Er sei so dankbar, dass ich in der Nähe wäre – alles erledigen könnte weil er ja unterwegs sei… In der einen Hand Strawberry am Ohr, in der anderen Lipgloss – nur mit dem Unterschied, dass ich noch im eigenen Bad stand und nicht in einem Meeting wie sonst…  Nachdem wir alles geklärt hatten – ich alle Aufträge gefasst hatte und sie auf Klopapier notiert habe – wusste gar nicht, dass Lipgloss so gut darauf haftet – hörte ich meinen Chef seinen Starbucksdingsda bestellen und entgegennehmen! So viel zum Thema Business und Ernsthaftigkeit desselben.

Alles Käse

Dezember 18, 2008

Heute war ich wieder unterwegs nach Arbeitsschluss im Zwergenland. Zuvor konnte ich noch Geschenke organisieren und mit meiner Freundin endlich wieder wie ein normaler Mensch in der City Lunch essen. Perfekt wie die Stadt geschmückt ist, die Weihnachtsstimmung ist über all. Ausnahmsweise habe ich aus dem Zwergenland nix zu berichten dafür vom Abend. Als special guest nahm ich an einem Fonduedingsdaessen teil. Selbstverständlich bestellte ich Käse in Form von Raclette. Denn es geht eine Magen-Darm-Grippe herum und da will man kaum aus dem selben Dingsda essen mit Leuten die man kaum kennt…. Der Käse auf meinem Teller hätte für ca. 3 – 4 Portionen normales Raclette gereicht. Dazu gab es drei Kartoffeln die so gross waren, wie die Tastatur meines Strawberrys?!?! Die Gesellschaft war sehr amsüant und nett, so dass das Essen mit guten Gewissen stehen lassen konnte. Nach so vielen Grausamkeiten möchte ich nicht erwähnen, wie meine Klamotten riechen. Sie können gar nichts dafür, müssen aber auf der Terrasse übernachten. Nur die Jeans von 7 for all Mankind wurde in den Waschkorb evakuiert…. Macht euch keine Sorgen, Giorgio und Burberry Daunen sind erst gar nicht an Essen mitgegangen… :-)

Voller Energie

Dezember 17, 2008

Wenn ich ganz offen sein darf : Mir ist stinklangweilig. Tatsache. Ich weiss nicht ob es da jemanden gibt der nachvollziehen kann wie es ist, Tag für Tag in einem Zwergenland zu hocken – ohne Herausforderungen, ohne Arbeit und die Zeit zieht sich wie Kaugummi in die Länge. Dabei bin ich jung, hübsch und voller Energie etwas zu bewegen (ja mich muss ich auch bewegen, ich wäre auch ins Fitness wenn der Schnee nicht wäre…) Was ich damit sagen will ist: Wenn man Tag für Tag so tut als ob man beschäftigt ist, wenn man genauso „wichtig“ tun muss als ob… dann steigt mit jeder Stunde die Lustlosigkeit ins Unermessliche. Und dieses Gefühl nimmt man mit nach Arbeitsschluss, wenn das Zwergenland längst passé ist… Trotzdem komme ich nicht umher, ein witziges Erlebnis festzuhalten. Es schneite dicke Flocken und Chef tauchte (mit Sonnenbrille im Ausschnitt) im Zwergenland auf. Kaum hatte ich den Armani-Daunenmantel ab – bat er mich ihn wieder anzuziehen und mit der Kamera draussen von unserem Signet (hat geleuchtet weil es dunkel war) ein Bild zu knipsen. Es sei soooo schön, unser Logo, wenn es im Schneegestöber leuchtet?!?!?

1 Handbreite über dem Knie

Dezember 16, 2008

Das ist laut Knigge die Regel für Ladies. Maxi geht immer (nur steht das keiner) und wenn schon kurz, dann eine Handbreite über dem Knie. Das habe ich mir auch gedacht und micht heute in ein tolles Kleid gewzängt. ZARA ist für solche Klamotten der ideale Ort, denn wenn man keine Lust auf die Klamotten hat, dann hielt sich die Investition in Grenzen :-) Kombiniert mit Armani-Mantel, Furla Tasche (ja die neue!) und schönen Strümpfen, Strawberry in der Hand, tippelte ich mich durch Zwergenland den lieben langen Tag. Abends froren wir draussen ca. 30 Minuten um zu sehen, wie die neue Zwergenleuchtreklame in Betrieb genommen wurde. Wow. Statt Glühwein gabs billigen Prosecco vom Grossverteiler. Kälte mit Sprudel in der Hand geht gar nicht. Später dann beim vorgezogenen Weihnachtsessen unter Zwergen, versuchte ich zu verhindern, dass meine Stirn glänzte auf den Fotos. Wichtiger Hinweis für alle die ihre ganze Make-up Tasche den lieben langen Tag mitschleppen: Zieht einfach ein Kleid an so wie ich – aber 1 1/2 Handbreiten über dem Knie. Der Einsatz lohnt sich :-)